Pozuzo ist ein Bezirk der Provinz Oxapampa im Departement Pasco in Peru.

Der Bezirk Pozuzo (500 – 3000 m ü.d.M.) liegt am Osthang der Anden, hat etwa 8000 Einwohner mit 58 kleinen Ansiedlungen, von denen auch heute noch über 40 nur zu Fuß über einen Fußpfad mit Maultieren erreichbar sind. Mitten in diesem Bezirk (140 000 Hektar, etwas größer als Osttirol), liegt das Dorf Pozuzo (Pozuzo Zentrum) auf ca. 800 m mit etwa 900 Einwohnern. Kleinbauern, Armut und Arbeitslosigkeit prägen das Bild der Gemeinde.

Landschaftlich ist es ähnlich wie bei uns, aufgrund des wärmeren Klimas findet man jedoch nur Tropenwälder vor. Der immerfeuchte Regenwald bringt eine üppige Vegetation mit vielen Baumarten hervor. Die Durchschnittstemperatur beträgt 23° Celsius. Die Bevölkerung,  bestehend aus Indios und den Kolonisten,  lebt fast ausschließlich von  Landwirtschaft und Viehzucht. Für Äpfel ist es zu warm, dafür gedeihen auf den fruchtbaren Böden alle Südfrüchte wie Bananen, Orangen etc. bestens.

 

Durch die geographische Isolation wird ein wirtschaftlicher Aufschwung erschwert. Der einzige Weg in die nächste Stadt Oxapampa führt über eine 90 km lange „Strasse“, die in der Regenzeit wegen Muren und Felsabbrüchen während vieler Wochen unpassierbar ist. Die Regenzeit beginnt im Oktober oder November und dauert bis März oder April.

Trotz der geographischen Isolation wird der Tourismus zukünftig ein neues und wichtiges Standbein vieler Pozuziner werden.

 

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Lage und Landschaftsstruktur
   
   
   
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